Genitale Verletzungen

Fortpflanzungszentrum

Sprecher:
Prof. Dr. med. Matthias W. Beckmann

Durch die Lage der inneren Geschlechtsorgane der Frau im knöchernen Becken sind diese gegen äußere Gewalteinwirkung normalerweise geschützt. Dennoch sind Unfälle in Form einer stumpfen Gewalteinwirkung von unten, als so genannte Pfählungsverletzungen, meist beim Spielen, im Kindes- und Jugendalter die Ursache für genitale Verletzungen.

Hämatome, v.a. an den Schamlippen sind relativ häufig und können teilweise beträchtliche Größen erreichen. Scheidenverletzungen und –risse sind seltener. Zur Diagnostik des Verletzungsausmaßes ist eventuell auch eine Untersuchung in Narkose notwendig, um den Kindern eine schmerzhafte Untersuchung und dadurch folgende Traumatisierung zu ersparen.

Die Art der Wundversorgung richtet sich nach der Schwere der Verletzung und muss gegebenenfalls operativ erfolgen.

 
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