Spermiogramm

Fortpflanzungszentrum

Sprecher:
Prof. Dr. med. Matthias W. Beckmann

Zu jeder Kinderwunschdiagnostik gehört auch die Abklärung bzw. Untersuchung der Zeugungsfähigkeit des Mannes. Dies erfolgt durch die Erstellung eines Spermiogramms. Bei dieser Analyse des männlichen Spermas in einer Samenprobe werden die Spermien durch Masturbation gewonnen. Modernste apparative Testverfahren geben anschließend über die Funktion der Spermien Auskunft.

Um Sie nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen hinsichtlich Ihrer Fruchtbarkeit beraten zu können, arbeiten wir interdisziplinär mit der Andrologieambulanz der Hautklinik zusammen. Das Ergebnis des Spermiogramms ist eine der wichtigsten diagnostischen Maßnahmen, um für Sie als Paar die richtige Behandlungsmethode zu wählen.

Nomenklatur der Ejakulatparameter:

  • Normozoospermie: ein unauffälliges Spermiogramm nach den aktuellen Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation weist eine Spermienkonzentration von mehr als 15 Millionen Spermien pro Milliliter, eine Beweglichkeit der Spermien von mehr als 32 Prozent und mehr als vier Prozent normal geformte Spermien auf
  • Oligozoospermie: verminderte Anzahl an Spermien in der Samenprobe
  • Asthenozoospermie: verminderte Beweglichkeit (Motilität) der Spermien
  • Teratozoospermie: hoher Anteil an anormalen Spermien (Einschränkung der Morphologie)
  • Oligo-Astheno-Teratozoospermie (OAT): zu wenig (oligo), zu gering bewegliche (astheno) und vermehrt fehlgeformte (terato) Spermien
  • Azoospermie: in der Samenprobe finden sich keine Spermien
 
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