Insemination

Fortpflanzungszentrum

Sprecher:
Prof. Dr. med. Matthias W. Beckmann

Bei der intrauterinen Insemination (IUI) wird eine aufbereitete Samenprobe zum Zeitpunkt des Eisprunges mit Hilfe eines sterilen Katheters direkt in die Gebärmutterhöhle eingebracht. Die Insemination kann hierbei entweder im Spontanzyklus (d. h. ohne Hormonstimulation) oder im stimulierten Zyklus nach ovarieller Stimulationstherapie mit Clomifen oder nach ovarieller Stimulationstherapie mit Gonadotropinen erfolgen. Die Insemination ist nicht-invasiv und in der Regel schmerzfrei. Die Samenprobe kann vom eigenen Mann (homologe Insemination) oder einem fremden Spender (heterologe Insemination) stammen.

Die IUI kann bei Zyklusstörungen, einer Endometriose, anatomischen Veränderungen am Gebärmutterhals oder schwer durchlässigem Zervixschleim durchgeführt werden, und wenn beim Mann eine geringe Spermienzahl, langsame Spermien oder ein fehlender Samenerguss vorliegen.

Für eine IUI müssen allerdings sowohl beim Mann als auch bei der Frau einige organischen Voraussetzungen erfüllt sein.

Bei der Frau sind dies:

  • durchgängige funktionstüchtige Eileiter (Tubenfunktion)
  • Eisprung (spontan oder hormonell herbeigeführt)

Der Mann benötigt:

  • befruchtungsfähige (potente) Spermien
  • bewegliche Spermien
  • ausreichende Spermienzahl im Spermiogramm (sonst ggf. besser intrazytoplasmatischen Spermieninjektion, ICSI)

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Kontakt

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