Einfrieren von Eizellen und Eierstockgewebe

Fortpflanzungszentrum

Sprecher:
Prof. Dr. med. Matthias W. Beckmann

Mit den Fortschritten auf dem Gebiet der Kryokonservierung (Tiefgefrierung von Zellen) wurde das Einfrieren von befruchteten und unbefruchteten Eizellen möglich. Die Wahrscheinlichkeit, mit dieser Methode zu einer Schwangerschaft zu gelangen, liegt kumulativ, d.h. nach mehrfachen Embryotransfers, bei ca. 70%. Die In-vitro- Fertilisation (IVF ) hat allerdings bestimmte Einschränkungen: In manchen Situationen können Krebspatientinnen nicht mit der Chemotherapie warten, bis ein IVF Zyklus durchgeführt wurde, denn diese Behandlung dauert ca. 2 -3 Wochen. Hier bietet sich die innovative, aber mittlerweile etablierte und allgemein angewendete Methode der Kryokonservierung (Einfrieren) von Eierstockgewebe an.
Um Eizellen künstlich zu befruchten, ist es erforderlich, dass die Frau zum Zeitpunkt der Behandlung bereits einen festen Partner hat, was besonders bei Mädchen und jungen Frauen nicht immer der Fall ist. Daher können Eizellen bei nahezu gleicher Überlebensrate auch unbefruchtet eingefroren werden.

 
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